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Messerpflege: Meine besten Tipps mit Öl aber auch ohne

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Gute Messer halten ein Leben lang.

Das können sie aber nur, wenn es zum einen qualitativ hochwertige Messer sind und die Messer zum anderen gut gepflegt werden.

Die wichtigsten Tipps um deine Messer möglichst lange zu erhalten habe ich dir in diesem Artikel zusammengetragen.

Messer bitte nicht in die Spülmaschine

Bei Frühstücksmesser ist das schon okey, wenn sie nach dem Frühstück in der Geschirrspülmaschine landen.

Bei hochwertigen Messern solltest du das aber lieber lassen.

Zwar ist gerade auf Küchenmessern gerne angegeben, dass sie spülmaschinenfest sind, da würde ich mich aber definitiv nicht drauf verlassen.

Aber warum gehören Messer nicht in die Spülmaschine?

  • Zum einen kann durch den harten Strahl der Maschine anderes Besteck gegen das Messer geschlagen werden. Dadurch wird die Klinge zerkratzt oder sogar zerstört.
  • Die aggressiven Salze und Reiniger die in der Spülmaschine eingesetzt werden greifen das Metall stark an und es kann sich Flugrost (https://de.wikipedia.org/wiki/Flugrost) bilden.

Auch in der Handwäsche solltest unbedingt darauf achten, dass dein Messer nicht mit der Klinge gegen anderes Besteck oder z.B. Töpfe schlägt.

Nach dem Gebrauch direkt abwaschen

Am besten für deine Messer ist es, wenn du sie nach dem Arbeiten direkt mit lauwarmem Wasser abwäscht und auch trocknest.

Auf diese Weise vermeidest du am besten die Bildung von Rost und Flecken.

Besonders wichtig ist es, das Messer gleich zu reinigen, wenn du stark säurehaltige Lebensmittel geschnitten habst.

Bezeichnungen an den Messern wie z.B. „rostfrei“ stimmen, wenn es um Lebensmittel mit Säure geht, nur bedingt.

Du kannst es ja gerne Mal an einem alten rostfreien Messer ausprobieren und das Messer mit Zitronensaft benetzen.

Bereits nach wenigen Tagen kannst du die ersten Korrosionsschäden erkennen.

Holzgriffe mit Öl behandeln

Gerade hochwertige Messer haben gerne einen Griff aus Holz und für manchen Hobbykoch ist es das einzig wahre Griffmaterial.

Im Gegensatz zu Vollmetallgriffen braucht ein Messer mit Holzgriff etwas mehr Pflege.

Du kannst das Holz ganz einfach in regelmäßigen Abständen mit Öl behandeln.

Dazu kannst du einfach Olivenöl oder auch Rapsöl benutzen.

Durch das Ölen verhinderst du, dass das Holz stumpf oder spröde wird.

Außerdem verhindert es das Aufquellen des Holzes und das Eindringen von z.B. Handschweiß.

Übrigens, auch bei der Mechanik von Klappmessern oder Taschenmessern kann ein Tropfen Öl nicht schaden.

Bei diesen Messern verhindert das Öl, dass die Mechanik verschmutzt und sorgt dafür, dass das messer leicht zu öffnen ist.

Auch Kohlenstoffstahl braucht Öl

Messer mit Kohlenstoffstahl sind zwar um einiges härter und lassen sich schärfer schleifen als Messer aus rostfreiem Edelstahl, dafür sind sie aber leider anfällig für Rost.

Messer aus Kohlenstoffstahl (Carbonstahl) sollten regelmäßig dünn mit Öl z.B. Ballistol* eingerieben werden.

So schützt du das Messer vor Rost.

Achte aber bitte unbedingt darauf hier kein Olivenöl oder anderes Speiseöl zu nutzen.

Nutzt du das Messer nur sehr selten, kannst du es auch ohne weiteres in einem Ölgetränkten Tuch lagern.

So passiert der klinge sicher nichts.

Das Messer richtig lagern

Ein gutes Messer sollte nicht mit anderen Messern in einer Schublade liegen.

In einer Schublade stoßen die Messer garantiert mit anderen Messern oder anderem Besteck zusammen und auf Dauer wird dadurch das Messer stumpf oder beschädigt.

Für hochwertige Messer gibt es daher eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

Einen Messerblock oder eine Magnetschiene.

Willst du deine Messer trotzdem in der Schublade lagern oder hast du einfach keinen Platz für einen Messerblock oder eine Magnetleiste, dann schau dich einfach mal nach einem Klingenschutz für Messer um.

Ein Messer muss scharf sein

Ein Messer ist zum Schneiden da.

Um seine Aufgabe erfüllen zu können muss das Messer scharf sein und um das zu bekommen gibt es einige Möglichkeiten.

Ist das Messer nur gerade eben so stumpf geworden, kann ein guter Wetzstahl ab einer Körnung von 3000 dabei helfen einen feinen Grat wieder aufzurichten.

Vorsicht mit einem Wetzstahl bei japanischen Messern.

Der japanische Stahl ist oft einfach zu hart für einen Wetzstahl.

Ein Wetzstahl ist aber nicht die beste Variante und funktioniert auch nur bedingt.

Richtig schleifen kannst du deine Messer mit einem Messerschärfer.

Diese Geräte machen das Schärfen von einem Messer echt zum Kinderspiel.

Du solltest aber unbedingt ein paar Euro in die Hand nehmen und einen guten Messerschärfer kaufen, denn die billigen Supermarktschärfern, meist aus Hartmetall, machen deine Messer nur kaputt und sonst nichts.

Die wohl beste Variante ist das Schärfen von Hand mit Korundsteinen (Wassersteinen für japanische Messer).

Beim Schärfen von Hand hast du einfach die meiste Kontrolle über das Ergebnis und kannst alte, in die Jahre gekommene Messer, sogar wieder komplett aufarbeiten.

Durch die verschiedenen Arbeitsschritte bekommst du, mit ein bisschen Übung, die beste Schärfe.

Interesse geweckt?

Dann schauen werfen Sie auf jeden Fall einen Blick auf meinen Guide zum Thema Messer schärfen.

Die richtige Schneideunterlage

Die richtige Unterlage um dein Messer und vor allem die Klinge deines Messers zu schonen ist Holz oder Plastik.

Schneidebretter aus Glas, Marmor oder Granit sind vielleicht schön anzuschauen, aber sie schaden dem Messer beim Schneiden sehr.

Nur schneiden bitte

Ein gutes Küchenmesser ist die Allzweckwaffe der Köche.

Mit diesen Messern wird alles von Fleisch über Fisch zu Obst und Gemüse geschnitten.

Wenn du dein Messer möglichst lange benutzen willst, dann lass es auch dabei und fang bitte nicht an auf einmal Kräuter zu hacken oder Knochen zu sägen.

Für diese Arbeiten gibt es spezielle Werkzeuge die sich um einiges besser eignen.

Das waren meine Tipps zur Pflege von Messern.

Solltest du noch einen ganz wichtigen Tipp haben, den ich vergessen habe, dann schreiben mir unbedingt einen Kommentar.

Das war der Artikel: Messerpflege: Meine besten Tipps mit Öl aber auch ohne

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