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Die besten Brotmesser: Unsere Top 3 und großer Ratgeber

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Nicht damit du am Ende verwirrt bist… Dieser Artikel stammt von einer älteren Internetseite und wird demnächst überarbeitet, lesen kannst du ihn natürlich trotzdem

Lieben Sie Brot?

Ob Sie sich von einem knusprigen Laib Dinkel-Vollkorn oder einem krossen Baguette eine Scheibe abschneiden möchten: Nehmen Sie dazu ein Brotmesser!

Mit einem glatten Küchenmesser lässt sich notfalls ein Milchbrötchen halbieren, aber um festeres Brot in Scheiben zu schneiden, muss ein Spezialmesser her.

Versuche mit glatter Klinge können sogar richtig gefährlich werden.

Außerdem kann Ihr Brotmesser auch andere kulinarische Köstlichkeiten zertrennen – vom Krustenbraten über Gebäck bis hin zu festem Obst und Gemüse.

Woran erkennt man ein Brotmesser?

Charakteristisches Merkmal eines Brotmessers ist seine grob gezackte Klinge.

Der Fachausdruck heißt Wellenschliff und wurde 1931 in Solingen von Franz Güde entwickelt.

Beim Schneiden treffen zuerst die spitzen Zacken der Schneide auf die Brotkruste.

So wird mit einem Minimum an Druck maximale Wirkung erzielt, und Sie können auch Brot mit richtig harter Rinde in Scheiben schneiden.

Zoll und Zentimeter – eine kleine Brotmesserkunde

Die besten Brotmesser besteht aus 2 Elementen: einer Stahlklinge, die je nach Qualität gestanzt oder von Hand geschmiedet ist, und dem Griff oder Schaft, der je nach Design aus Holz, Metall oder Kunststoff sein kann.

Es gibt auch Messer, die „aus einem Stück“ bestehen, das heißt Klinge und Griff sind durchgehend geschmiedet; manchmal ist für mehr Handlichkeit zusätzlich noch ein Griff aufgebracht.

Generell gilt: Je länger die Klinge, desto exakter können Sie Ihr Brot mit wenigen Sägebewegungen und ohne großen Druck in Scheiben schneiden.

Die Klingenlänge eines klassischen Brotmessers beträgt 20 bis 30 cm und wird zum Teil auch in Zoll angegeben.

Kürzere Brotmesser eignen sich vor allem zum Schneiden von kleinformatigen Broten wie Baguette oder Brötchen.

Was macht ein hochwertiges Brotmesser aus?

Die besten und hochwertigsten Brotmesser werden vor allem in Deutschland, Frankreich und Japan hergestellt und punkten mit Härte, Schnitthaltigkeit und Lebensdauer.

Ergonomisch geformte Griffe liegen am besten in der Hand.

Die Schneide

Entscheidend für die Qualität einer Klinge sind Härte und Veredelung ihres Stahls.

Die Härte von Stahl wird in Rockwell angegeben (HR = Hardness Rockwell).

Messerstahl braucht eine Härte von mindestens 55 HRC, hochwertige Küchenmesser haben Werte zwischen 60–65 HRC.

Der Buchstabe C am Ende bezieht sich auf das angewandte Prüfverfahren im Härtetest des Herstellers.

Sind Brotmesser immer rostfrei?

Durch Legierung mit Chrom oder Molybdän und Vanadium wird die Klinge praktisch rostfrei.

Ab 12 % Chromanteil im Stahl wird die Klinge zwar korrosionsbeständig, verliert aber an Härte.

Die extrem harten Klingen aus japanischem Stahl wie Blaupapier- oder Weißpapierstahl sind wenig bzw. gar nicht legiert und daher auch nicht rostfrei.

Der richtige Schliff

Der Brotmesser-typische Wellenschliff kann je nach Modell unterschiedliche Zahnungen aufweisen:

  • Feiner Wellenschliff mit Zähnen in verschiedener Höhe
  • Wellenschliff in Sägezahnform
  • Nach unten gewölbter Wellenschliff
  • Klassischer Wellenschliff mit regelmäßig angeordneten, nach unten zeigenden Zacken

Für hartes Vollkornbrot oder Dinkellaibe mit fester Kruste eignen sich am besten Sägezahn-Brotmesser; sie schneiden mit wenig Druck zuverlässig auch durch harte Brotlaibe, verteilen dabei allerdings auch kräftig Brotkrümel.

Ein Brotmesser mit feinerem Wellenschliff produziert weniger Krümel.

Ab einem gewissen Preisniveau werden Sie aber mit allen Markenmessern gut Brot schneiden können – suchen Sie sich ein Modell aus, das auch optisch Ihren persönlichen Geschmack trifft und zu Ihren anderen Küchenmessern passt.

Übrigens: praktisch sind Brotschneidebretter mit einem herausnehmbaren Holzgitter, durch das die Krümel nach unten in eine Auffangschale fallen. Das Brotkrumen-Reservoir gibt es auch in schickem Edelstahl.

Die besten Brotmesser

Unsere Empfehlungen bestechen alle durch hochwertige Qualität und können Ihnen bei guter Pflege ein Leben lang beim Brot schneiden helfen.

Güde Brotmesser

Handarbeit und aus einen Stück geschmiedet ist das das Brotmesser von Güde ein absolute Investition und wird Sie auf Jahre in Ihrer Küche begleiten.

Außerdem hat Franz Güde den Wellenschliff ja auch erfunden.

Von uns eine klare Kaufempfehlugen, wenn Sie ein richtig hochwertiges Brotmesser suchen.

WMF Classic Line Brotmesser

Ein gutes zeitloses Brotmesser mit einem richtig guten Preisleistungsverhältniss ist das Brotmesser der Classic Line von WMF.

Wenn Sie auf der Suche nach hochwertigen Messern sind führt grundsätzlich kaum ein Weg an der Firma WMF vorbei.

Ein Messer von hoher Qualität zu einem absolut faieren Preis.

Victorinox Brotmesser

Zwar ist die Marke Victrinox vermutlich eher durch das Schweizer Armeemesser bekannt.

Sie haben auch noch andere Messer im Angebot und Eines davon ist diese Brotmesser, das auch Brot mit extrem harter Kruste und weichem Kern präzise schneidet.

Kein Geheimtipp aber auf jeden Fall einen Blick wert.

Brotmesser schärfen – geht das überhaupt?

Ja, es geht – und zwar am besten mit einem Schleifstab aus Keramik.

Ein wenig Geduld braucht man allerdings, denn jede Welle wird separat geschliffen. Voraussetzung ist, dass der Durchmesser des Wetzstabes in die Ausbuchtung zwischen den Sägezähnen passt (meist zwischen 8 und 13 mm).

Auch elektrische Messerschleifer mit Wellenschliff-Funktion existieren.

Am besten überlassen Sie das Schleifen Ihres Brotmessers einem Fachmann.

Qualitäts-Brotmesser aus gutem Stahl schneiden übrigens jahrelang, ohne dass Sie Nachschleifen müssen.

Was kostet ein hochwertiges Brotmesser?

Sterneköche haben sie im Attaché-Koffer und lassen sie nicht aus den Augen: schon daran lässt sich der hohe Wert der Schneidewerkzeuge erkennen.

Aber auch Küchen-Fans wie Sie und Ich sollten Wert auf Qualitäts-Messer in der Küche legen.

Hochwertige Sägemesser mit Wellenschliff zum Brot Schneiden finden Sie schon ab etwa 50 Euro, und wer mehr anlegen möchte, bekommt für 100 bis 200 Euro ein echtes Spitzenmesser.

Nach oben gibt es natürlich (fast) keine Grenzen, aber vierstellige Euro-Beträge muss ein hochwertiges Brotmesser für den Hausgebrauch ja wirklich nicht kosten.

Pflege und Aufbewahrung

Wichtigste Regel: gute Messer nie in die Spülmaschine stecken – das gilt auch für Ihr Brotmesser.

Nicht nur die Klinge könnte dies übel nehmen, auch schöne Griffe aus Holz oder anderem nicht wasserfesten Material nehmen Schaden.

Nach dem Brot Schneiden sollten Sie das Messer von Hand mit warmem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen.

Zur Aufbewahrung empfehlen sich Schubladenfächer eher weniger, da dort durch die Reibung mit anderem Besteck die Klinge beschädigt werden kann.

Besser eignen sich Magnetleisten oder Messerblock.

Bei längeren Aufbewahrungszeiten können Sie Ihr Brotmesser mit etwas Speiseöl einfetten.

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